Selbstmarketing für Homestager Beitragsbild Geschäftsfrau
17 Dez 2021

Selbstmarketing für Home Stager

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Deine ersten Home Stagings hast Du bereits erfolgreich umgesetzt und nun fragst Du Dich, wie Du es schaffst regelmäßig neue Aufträge zu akquirieren. Ein wichtiger Schritt ist hierbei, Dich selbst zu positionieren und gut zu vermarkten.

Durch Selbstmarketing zu mehr Home Staging Aufträgen

Der folgende Drei-Schritte-Plan soll Dir dabei helfen, ein gutes Selbstmarketing aufzubauen, um nachhaltig Ergebnisse zu erzielen. Es gibt keine Formel, die Dich von heute auf morgen ausgebucht sein lässt, dafür schaffst Du es durch einen guten Marketingplan, dass Deine Sichtbarkeit wächst und Du Dir so Schritt für Schritt einen Namen in unserer Branche machst.

Schritt 1: Grundüberlegungen für Dein Selbstmarketing

Im ersten Schritt machst Du Dir Gedanken über Dein Angebot und was es besonders macht. Überlege, welche Home Staging Dienstleistung Du anbieten möchtest: Beratung, Optimierung von bewohnten Immobilien oder das Dienstleistungs-Gesamtpaket? Lies dazu unseren letzten Artikel, der Dir dabei hilft angemessene Preise für Deinen Service zu kalkulieren.

Mitbewerberanalyse

Bevor Du Dich um Deine Positionierung kümmerst, solltest Du zunächst ein Gefühl für Deinen Markt bekommen. Schau Dich um, was Deine Mitbewerber in Deiner Region anbieten. Analysiere ihr Angebot, ihre Preise und wer ihre Kunden sind.

Deine Positionierung

Feile dann auf Grundlage Deiner Mitbewerberanalyse an Deinem Angebot, sodass es sich von dem der anderen abhebt. Frage Dich dazu:

  1. Was kannst Du besonders gut?
  2. Was machst Du anders als andere?
  3. Welches Merkmal hebt Dich von anderen ab?

Dann kommuniziere es als Deinen USP (Alleinstellungsmerkmal). Damit hast Du die Chance, Dich am Markt abzuheben und als eigene Marke zu präsentieren.

Zielgruppe definieren

Überlege, wer Deine Kunden und Kundinnen in Zukunft sein sollen.

  1. Mit wem möchtest Du am liebsten zusammenarbeiten?
  2. Wie sieht für Dich ein perfekter Auftrag aus?
  3. Möchtest Du nur Aufträge aus Deiner Region oder Deutschlandweit?

Definiere anhand dieser Antworten Deine Zielgruppe so konkret wie möglich. Das können etwa Makler mit Immobilien im gehobeneren Segment aus der Region Mannheim oder Immobilieninvestorinnen aus der Region Sachsen sein.

Selbstmarketing – Grundüberlegungen

Schritt 2: Wie vermarktest Du Dich?

Ein professionelles, selbstbewusstes – jedoch nicht arrogantes – Auftreten ist für Selbstständige von großer Bedeutung. Dieses Auftreten hat nicht nur mit der richtigen Bekleidung zu tun, sondern mit der gesamten Selbstpräsentation nach außen. Das sind folgende Faktoren:

Deine Markenidentität: die Corporate Identity

Für eine gute Selbstvermarktung mittels stimmiger Corporate Identity, benötigst Du einen einheitlichen Auftritt – ein Zusammenspiel aus Markenname, Markensprache, Design Deiner Unterlagen und Brandingfarben. Stimme also Geschäftspapiere, Visitenkarten und Onlinepräsenzen aufeinander ab.

Statt Dir dies selbst zeitaufwendig zu erarbeiten, engagiere lieber eine Expertin für Corporate Identity. So gehst Du auf Nummer sicher, dass die Grundlage Deines Marketings professionell gestaltet ist.

Selbstmarketing mit Deiner Persönlichkeit

Dieser Punkt ist unglaublich wichtig in Deinem Marketingprozess. Verstell Dich bitte nicht, nur um Aufträge zu bekommen. Du bist großartig, genauso wie Du bist. Schreibe Dir auf, was Dich ausmacht. Wenn Du dabei Probleme hast, weil es Dir schwerfällt Dich selbst einzuschätzen, frage jemanden, der Dich gut kennt. Vielleicht bist Du besonders redegewandt, hast einen charmanten Humor oder bist besonders gut in DIY-Lösungen?

Auch Dein äußeres Erscheinungsbild kann Teil Deines Marketings sein. Falls Du nun befürchtest, täglich im steifen Anzug oder Kostüm außer Haus gehen zu müssen, dem ist nicht so. Vielleicht trägst Du besonders gerne eine bestimmte Farbe oder bist immer in Latzhose unterwegs? Auch das kann ein Erkennungsmerkmal sein. Wichtig ist, dass Du Dich mit Deinem Marketing wohlfühlst und Dich nicht verstellst. Dann ziehst Du nämlich auch genau die Menschen an, die zu Dir und Deinem Business passen.

Expertenstatus ausbauen

Damit Du Dir einen Expertenstatus aufbauen kannst, musst Du unbedingt drei Punkte beachten: Wissen, Referenzen und Testimonials von Kunden. Dafür ist es wirklich essenziell, dass Du bei jedem Deiner Projekte Bilder anfertigst, vor Deinem Service und danach.

Außerdem solltest Du Deine Kunden direkt nach Auftragsende um eine Bewertung bitten, wenn ihre Begeisterung für Euren Erfolg noch frisch ist. Dein Wissen kannst Du sowohl für Deine Marketing-Kanäle nutzen (siehe Schritt 3) oder durch Interviews in Zeitschriften publik machen. Mit fortgeschrittener Erfahrung ist es auch möglich, Vorträge als Experte auf Konferenzen zu halten.

Schritt 3: Wo können Dich Kunden finden?

Das beste Gefühl ist es, wenn Kunden auf Dich zukommen, um mit Dir zusammenzuarbeiten. Damit das klappt, musst Du nicht erst mehrere Jahre in der Branche aktiv sein. Das Wichtigste dafür ist, dass Du Dich sowohl online als auch offline sichtbar machst.

Baue Dir ein Netzwerk auf

Letzteres gewährleistest Du, indem Du beginnst, alle Menschen in Deinem Bekanntenkreis darüber zu informieren, was Du anbietest und wen Du als Kunden suchst. Außerdem kannst Du Businessveranstaltungen besuchen und dort Netzwerke aufbauen.

Auch online ist es möglich und sinnvoll zu netzwerken. Hierfür gibt es Communitys, in denen Du Dich austauschen kannst. Eine starke Vereinigung für Home Stager ist die Staging Community mit einem vielfältigen Angebot, das Dir hilft, Dein Geschäft auszubauen. So kannst Du Dich dort als Premium Mitglied listen lassen, um von Kunden gefunden zu werden.

Selbstmarketing – Netzwerk aufbauen

Deine digitale Visitenkarte: die Website

Immer noch eines der wichtigsten Selbstmarketing-Instrumente ist die eigene Website. Sie ist Deine Visitenkarte und stellt Interessenten sowie Kunden detaillierte Informationen zur Verfügung. Hier hast Du die Chance, Dein Angebot und Deinen USP zu präsentieren und hast die ungeteilte Aufmerksamkeit Deiner Kunden.

Wichtige Unterseiten sind Referenzobjekte und eine Über-mich-Seite, denn diese werden am häufigsten besucht. Auch hier gilt: Solltest Du nicht sattelfest darin sein, eine Website zu erstellen, such Dir professionelle Unterstützung. So bekommst Du Deinen Webauftritt erstellt und hast den Kopf frei für Dein eigentliches Geschäft.

Perfekt fürs Selbstmarketing: Social-Media-Kanäle

Auf diesen Plattformen kannst Du Deine Sichtbarkeit erhöhen und als Experte auftreten. Poste dafür regelmäßig Content mit Mehrwert für Deine Abonnenten, zeige Dein Können und Deine Persönlichkeit. Verzettle Dich allerdings nicht mit zu vielen Accounts auf einmal, sondern beginne mit ein bis zwei Plattformen, die Dir persönlich zusagen, wie etwa Instagram oder Facebook.

Eine ausgezeichnete Interaktion mit Kollegen oder Interessentinnen findest Du in Facebook-Gruppen. Die verschiedensten Gruppen kannst Du auch für Dich nutzen, um zu netzwerken oder hilfreiche Informationen zu bekommen, beispielsweise in der Staging Community Gruppe.

Durch Bewertungsportale Vertrauen schaffen

Vertrauen und Deinen Expertenstatus kannst Du optimal durch die Bewertung Deiner Kunden auf Portalen wie zum Beispiel Houzz, Google oder Proven Expert untermauern.

Google Bewertungen: Diese Bewertungen helfen Dir, um bei Google mehr Sichtbarkeit zu erlangen. Je mehr Bewertungen Du über Google bekommst, desto höher ist die Wahrscheinlichkeit, dass Du bei der Google Suche in Deiner Region – oder sogar überregional – weiter oben auftauchst.

Proven Expert: Dieses Bewertungstool ist besonders einfach für Kunden zu bedienen. Du kannst es unkompliziert auf Deiner Webseite integrieren.

Mit Houzz hast Du ein tolles Portal speziell für Anbieter von Einrichtungsleistungen. In der Home Staging Branche also genau das Richtige.

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